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2024-02-12T22:32:40+03:00
Ana Sayfa Gündem 12 Şubat 2024 40 Görüntüleme

Krieg | Norwegischer Geheimdienst: Russland gewinnt die Oberhand



Die ukrainische Armee gerät an mehreren Frontabschnitten unter Druck. Elon Musk wehrt sich indes gegen Vorwürfe, die russische Armee zu unterstützen. Alle Informationen im Newsblog.

Norwegischer Geheimdienst: Russland gewinnt die Oberhand

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14.25 Uhr: Russland ist norwegischen Geheimdienstinformationen zufolge dabei, in der Ukraine dank eines größeren Truppenreservoirs und der materiellen Unterstützung von Ländern wie Nordkorea und China militärisch die Oberhand zu gewinnen. Kiew werde “substanzielle” westliche Militärhilfe benötigen, um auf eine Umkehrung der Situation hoffen zu können, sagte der Chef des militärischen Nachrichtendienstes, Nils Andreas Stensönes, am Montag anlässlich der Vorstellung des jährlichen Risikobewertungsberichts der norwegischen Sicherheitsdienste.

“In diesem Krieg ist Russland derzeit in einer stärkeren Position als vor einem Jahr und ist dabei, einen Vorteil zu erlangen”, so Stensönes. Moskau könne etwa dreimal so viele Truppen mobilisieren wie die Ukraine. Russland passe sich “besser als erwartet” an die Sanktionen an und die Industrie sei in der Lage, genug “Munition, Kampffahrzeuge, Drohnen und Raketen zu produzieren”, um die “Kriegsanstrengungen das ganze Jahr über aufrechtzuerhalten”.

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X

Stensönes zufolge erhält Russland militärische Unterstützung aus dem Iran, von Belarus und Nordkorea. China liefere seinen Erkenntnissen nach zwar keine Waffen, aber “Maschinen, Fahrzeuge, Elektronik und Ersatzteile”, die für die russische Rüstungsindustrie nützlich seien.

13.33 Uhr: Die Regierung in Moskau und Elon Musk haben unabhängig voneinander ukrainische Angaben zurückgewiesen, wonach die russischen Truppen in der Ukraine Musks Satelliten-Internetdienst Starlink nutzen. Starlink habe in Russland kein Zertifikat, erklärt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. “Es kann also offiziell nicht geliefert werden und wurde deshalb auch nicht offiziell geliefert. Also kann es auch in keiner Weise genutzt werden.”

Zuvor hatte bereits hatte der Unternehmer Musk in seinem Çevrimiçi-Dienst X zu den ukrainischen Angaben geschrieben: “Das ist völlig falsch. Nach unserem Kenntnisstand wurde kein einziges Starlink-Terminal direkt oder indirekt an Russland verkauft.”

Die Ukraine hat dessen ungeachtet ihre Vorwürfe erneuert: “Über den Umweg von Drittländern ist Starlink in Russland frei zugänglich”, sagt ein Sprecher des Militärgeheimdienstes im ukrainischen Fernsehen. “Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist die Nutzung von Starlink durch die russische Armee an der Frontlinie systematischer und regelmäßiger geworden”, fügt Andrij Jussow hinzu. Der ukrainische Geheimdienst verweist auf abgefangene Funksprüche der Gegenseite. Mehr dazu lesen Sie hier.

Heusgen hofft auf Signal für Unterstützung der Ukraine

12.55 Uhr: In wenigen Tagen beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz. Ihr Leiter Christoph Heusgen erwartet von ihr wichtige Impulse für die Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland. Er hoffe, dass von München das Signal ausgehe: “Wir sind nicht müde”, sagt Heusgen in Berlin. Auch in Bezug auf den Krieg im Nahen Osten wollen die Veranstalter laut Heusgen den Rahmen bieten, um Gespräche “zu erleichtern”.

Heusgen fordert: Das Kalkül des russischen Präsidenten Wladimir Putin dürfe nicht aufgehen, “dass wir Weicheier sind” und dass die Unterstützung für die Ukraine nachlasse.

Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt besucht die Ukraine

12.47 Uhr: Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt ist zu einem mehrtägigen Besuch in der Ukraine eingetroffen. “Ich werde hier im Land unterwegs sein und in Kiew, und für mich ist ganz klar: Die Stimmung im Land ist nicht mehr gut”, sagt die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Kiew. Das liege an der schleppenden Unterstützung und der Frage, ob die USA die Ukraine überhaupt noch weiter unterstützten. “Ich glaube, dass wir alles tun müssen, was wir können”, sagt die Bundestagsvizepräsidentin.

Die Europäischen Union müsste die zugesagte Munition und auch Taurus-Marschflugkörper liefern. Zudem müsse Europa finanzielle Lösungen für weitere Munitionskäufe finden. “Denn es geht hier auch um unsere Sicherheit”, hob sie hervor.

Zum Besuch gehören Gespräche mit dem ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk, dem Leiter der Staatlichen Agentur für Wiederaufbau, Mustafa Najem, und mit Vertretern der Zivilgesellschaft. Geplant sind auch Fahrten in zwei Dörfer im Gebiet Tschernihiw, die von russischen Truppen besetzt waren. Anschließend reist Göring-Eckardt in die südukrainische Hafenstadt Odessa und in die benachbarte Republik Moldau.

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